Märkte und Favoriten

Dritte Woche in Folge: Kaufüberhang

Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes der Woche vom 27. April bis 1. Mai generierten mit ihren Wertpapierkäufen und -verkäufen einen Umsatz in Höhe von 1,97 Mio. Euro. Davon entfielen 1,33 Mio. Euro auf Käufe und 0,64 Mio. Euro auf Verkäufe.

Damit sahen wir in unserem aktuellen Ausschnitt die dritte Woche in Folge einen Kaufüberhang.

Der Umsatz im Aktiensegment betrug 1,24 Mio. Euro. Mit Stücken von Anleihen setzten die erfassten Vermögensverwaltungen 0,53 Mio. Euro um. Der Handel mit Fondsanteilen summierte sich auf 0,16 Mio. Euro. Und auch im Derivatebereich fiel wieder einmal Umsatz in Höhe von 0,05 Mio. Euro an, der auf eine Investition in einen Gold-ETC entfiel (siehe „Käufe und Verkäufe“).

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Umsätze und Quoten

Die Bäume wuchsen wieder einmal in den Himmel

In manchen ländlichen Regionen mit Windkraftanlagen ragten gegen Ende der Berichtswoche mehr Maibäume in die Höhe als Windkraftanlagen. Das war schon während der Wochentage zuvor ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass in der Woche nur an 4 Tagen gearbeitet und gehandelt werden würde. Das Wetter passte. Dazu passte auch, dass der 1. Mai ein Börsenfeiertag war. Wer nicht die erste Heuernte einbringen musste, konnte den Gepflogenheiten, die für diesen Tag typisch sind, nachgehen.

Die Handelsquote lag denn auch in unserem Ausschnitt der 18. Woche vom 27. April bis zum 1. Mai mit 1,32 Prozent deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 2 Prozent. Aufgrund des für den Newsletter zur Verfügung gestellten Depotausschnitts mit einem Volumen von 149,41 Mio. Euro ergab sich insgesamt dennoch ein verhältnismäßig hoher Umsatz von 1,97 Mio. Euro.

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Käufe und Verkäufe

Top-Käufe

nach Umsatzgröße WKN
1.Apple Inc. 865985
2.3.2 TMOBI 32 Nts A4EQSD
3.XETRA Gold A0S9GB
4. Unilever Rg A41NM1
5.BPCM FTVN A3L5Y0

Auf der Kaufliste der Berichtswoche befindet sich nach längerer Zeit wieder einmal ein Gold-ETC – Xetra-Gold. Gold hat in diesem Jahr seinem populären Ruf, ein sicherer Hafen zu sein, nicht immer entsprechen können. Das war aber auch schon in der Vergangenheit häufiger der Fall. Und ist auch so zu erwarten, wenn man es mit multivariaten statistischen Zusammenhängen zu tun hat.

Im ersten Quartal kletterte der Preis für die Feinunze Gold nach 4315 US-Dollar am Jahresbeginn auf ein Allzeithoch bei 5.594 USD Ende Januar. Nach Einbruch, einer Erholung bis Anfang März und abermaligem Einbruch auf unter 4.400 USD bewegte sich der Goldpreis im April in Regionen zwischen 4550 und 4.850 USD, wobei der Trend seit Mitte April wieder etwas nach unten zeigte.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Alphabet Inc. -C- A14Y6H

Alphabet: Besonders gut in Tensorrechnung

In der Berichtswoche stellten fünf der glorreichen Sieben ihre Ergebnisse für das jüngste Quartal vor. In alphabetischer Reihenfolge waren das: Alphabet (Google), Amazon, Apple, Meta, Microsoft. Viele Beobachter bewerteten die erzielten Ergebnisse als gut.

Aber an der Börse wurden sie unterschiedlich bewertet: Die Kurse der Aktien von Alphabet und Amazon kletterten unmittelbar nach Bekanntgabe der Zahlen kräftig nach oben, der Apple-Kurs reagierte nur wenig, bei Meta und Microsoft zeigte der Kurspfeil nach unten. Kommentatoren führen dies insbesondere auf Unterschiede bei der „Monetarisierung“ von KI zurück, für die jeweils immense Investitionssummen verausgabt worden sind.

Wir konzentrieren uns im Folgenden auf die Aktie von Alphabet, die in unserem 4-Wochen-Favoriten-Ranking enthalten ist.

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Märkte und Favoriten

Weiterhin Kaufüberhang

Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes für die Woche vom 20. bis 24. April setzten mit ihrem Handel 3,66 Mio. Euro um, wovon 2,10 Mio. Euro auf Käufe und 1,56 Mio. Euro auf Verkäufe entfielen. Damit beobachteten wir die zweite Woche in Folge einen Kaufüberhang, der im Wesentlichen auf den Kaufüberhang im Aktiensegment zurückzuführen ist. Denn bei Anleihen waren Käufe und Verkäufe praktisch ausgeglichen und im Fondssegment überwogen klar die Verkäufe. Das spricht dafür, dass Märkte verkauft und Einzeltitel gekauft wurden, was auch damit zusammenzuhängen scheint, dass derzeit viele große Unternehmen ihre Quartalszahlen vorlegen. Und die liegen zum Teil – vor allem in bestimmten Branchen – deutlich über den Erwartungen.

Der Aktienhandel belief sich in unserem Ausschnitt der Berichtswoche auf 2,66 Mio. Euro, im Rentensegment summierten sich die Transaktionsbeträge auf 0,54 Mio. Euro und im Fondssegment betrug der Wochenumsatz 0,47 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Handel schwungvoll

Die Handelsneigung der Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnitt erfassen wir in der Regel mit Hilfe des relativen Umsatzes, also der Umsatzquote bezogen auf das Depotvolumen. Und diese Quote war in der Berichtswoche Nr. 17 mit 4,05 Prozent weit über dem langfristigen Durchschnitt von rund 2 Prozent. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote sprang deshalb deutlich über die 40-Prozentmarke: Ende der Berichtswoche waren es 41,51 Prozent. Im Vorjahr waren nach der 17. Woche erst 33,43 Prozent erreicht.

Die Assets under Management des für den Newsletter zur Verfügung gestellten Depotausschnitts war mit 90,38 Mio. Euro ein wenig größer als in der Vorwoche.

Insgesamt generierten die erfassten Vermögensverwaltungen mit ihren Wertpapiertransaktionen einen Wochenumsatz in Höhe von 3,66 Mio. Euro.

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Käufe und Verkäufe

Top-Käufe

nach Umsatzgröße WKN
1.NVIDIA Corp. 918422
2.SAP 716460
3.Siemens Energy ENER6Y
4. 5 VECO 36 Nts A4EK7A
5.VanEck Defense ETF A3D9M1

Auf der Kaufliste der Berichtswoche befindet sich ein ETF, der VanEck Defense (A3D9M1), der am 31.3.2023 aufgelegt worden ist und seither in Euro um 205 Prozent zugelegt hat. Der Wertzuwachs im laufenden Jahr beträgt allerdings nur knapp 8 Prozent, über 1 Jahr sind es 30 Prozent. Der Index enthält 36 Titel, wobei aktuell die 10 größten Positionen 61 Prozent des Gewichts ausmachen.

Die ersten Fünf sind: 1) Palantir Technologies, Inc., 8,41 Prozent; 2) RTX, 8,11 Prozent; 3) Thales SA, 7,31 Prozent; 4) Leonardo SpA, 7,04 Prozent; 5) HANWHA AEROSPACE Co., Ltd., 6,23 Prozent. Man erkennt schon an diesen Namen, dass auf kontinentale bzw. Länder-Diversifikation geachtet wird. US-Titel machen derzeit 45 Prozent aus, gefolgt von Südkorea (11%), Frankreich (9%), Israel (7%) und Italien (7%).

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
SAP716460

Ende der Software? Beispiel SAP

Der Kurs der SAP-Aktie hat in den vergangenen 10 Monaten im Trend deutlich nach unten gezeigt. Lag der Preis der Aktie des Software-Konzerns etwa am 6.6. 2025 noch bei 273 Euro, dann steht er aktuell bei 148 Euro, das entspricht einem Kursverlust von 46 Prozent. Zuvor, also im Zeitraum zwischen Herbst 2022 und Frühjahr 2025, kletterte der Kurs im Trend kontinuierlich nach oben.

Am 23. April hat nun SAP die Daten zum ersten Quartal 2026 vorgelegt. Die Zahlen waren vielfach besser, als Analysten im Durchschnitt erwartet hatten; das galt für den Gewinn je Aktie von 1,66 Euro (Mittlere Analystenschätzung: 1,64 Euro) und insbesondere für den Cloud-Zuwachs und den Auftragsbestand.

Für SAP ist der Umstieg der Kunden auf die Cloud essentiell, deshalb fand das Wachstum der Cloud-Erlöse um 27 Prozent besondere Beachtung unter Analysten. Der Ausblick des Softwarekonzerns auf das laufende Jahr bekräftigte diese moderat positive Grundtendenz.

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Märkte und Favoriten

Titel im FokusWKN
SAP716460

Weiterhin Kaufüberhang

Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes für die Woche vom 20. bis 24. April setzten mit ihrem Handel 3,66 Mio. Euro um, wovon 2,10 Mio. Euro auf Käufe und 1,56…

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Umsätze und Quoten

Handelsquote 2,21 Prozent

Die Umsatzquote in unserem Depotausschnitt der 15. Berichtswoche war mit 2,21 Prozent leicht über dem Durchschnitt. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote erhöhte sich damit auf 37,46 Prozent. Im Vorjahr waren nach der 15. Woche erst 29,67 Prozent erreicht.

Die Assets under Management des für den Newsletter zur Verfügung gestellten Depotausschnitts summierten sich auf 87,78 Mio. Euro – das war ein geringfügig kleineres Volumen als in Woche 14.

Der Wochenumsatz, den die Vermögensverwaltungen des aktuellen Ausschnittes mit ihren Wertpapierkäufen und -verkäufen generierten, belief sich auf 1,94 Mio. Euro.

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